Sonntag, 21. August 2016

Einbruchhemmende Türen

Türen mit einbruchhemmenden Beschlägen verbessern den Einbruchschutz

Standardtüren sind von Einbrechern spielend leicht zu öffnen. Genauso wie Fenster ohne einbruchhemmende Beschläge. Zwar lassen sich auch Standardtüren in einem gewissen Rahmen aufrüsten, auf  Nummer sicher geht man aber mit einbruchhemmenden Türen, die nach DIN-Normen angefertigt werden. Ähnlich wie einbruchhemmende Fenster. Die bekannteste Norm hierfür ist wohl die DIN-EN 1627. Die DIN unterteilt hier nochmals in die beiden Klassen WK1 (RC1) und WK2 (RC2).

Sonntag, 14. August 2016

Pfefferspray - Wirkung und Geschichte

Pfefferspray - ein überzeugendes Argument

Pfefferspray ist zur Zeit in aller Munde. Wer einmal auf eine scharfe Chili-Schote gebissen hat, kennt deren Wirkung und die Unmöglichkeit, das ekelhafte Brennen wieder loszuwerden. Dasselbe Prinzip findet beim Pfefferspray Anwendung. Leider ist es in heutigen Zeiten notwendig geworden, sich auch mit so etwas zu beschäftigen. Auf Deutschlands Straßen wird es von Monat zu Monat gefährlicher. Vor allem für Frauen.

Samstag, 6. August 2016

Die Alarmanlage - keine wirklich neue Erfindung

Die Alarmanlage - eine etwas längere Geschichte

Alarmanlagen, oft auch EMA genannt, für den Einbruchschutz sind heutzutage etwas vollkommen normales. Sie haben jedoch eine lange Entwicklung hinter sich. Die ersten Anfängeerscheinen aus heutiger Sicht eher etwas holperig, hatten aber denselben Zweck wie heute. Leben und Eigentum vor fremdem Zugriff zu schützen.

Samstag, 16. Juli 2016

Einbruch - was ersetzt die Hausratversicherung?

Hausratversicherung - nach einem Einbruch existenzerhaltend

Wenn der Einbrecher zugeschlagen hat, fragt sich der Betroffene verständlicherweise sofort, was ihn das kostet. Die deutsche Kriminalstatistik für 2015 weist mit fast 170.000 Wohnungseinbrüchen eine 10%-ige Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus. Auf 2005 bezogen, beträgt die Steigerung sogar 30%. Die Aufklärungsquote dagegen erreicht nicht einmal 20%. Jetzt muss die Hausratversicherung ran.

Samstag, 25. Juni 2016

Fenster und Einbruchschutz

Einbruchhemmende Fenster

Erdgeschossfenster sind bei Einbrechern beliebt, weil sie leicht erreichbar sind. Standardfenster können darüber hinaus leicht aufgehebelt oder anderweitig geöffnet werden. Neben der Sicherung von Türen und Kellerschächten ist der Einbau einbruchhemmender Fenster genauso wichtig für eine effektive Einbruchsvorbeugung.

Obwohl das Einbrechen in ein Haus durch die Tür oft nicht so schnell auffällt wie der umständliche Einstieg durch ein Fenster, sind Fenster mit Standardbeschlägen ungleich leichter zu überwinden. Die Schwachstellen sind vor allem die Verriegelungszapfen.

Achillesferse Fensterbeschlag

Ohne Ausstattung mit Sicherheitsbeschlägen sind Fenster von  Profis fast mühelos zu öffnen. Noch leichter als Türen. Das betrifft nicht nur die Erdgeschoss- sondern auch die Balkonfenster. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, Einbrechern das Leben zu erschweren. Denn bei fast allen Fenstertypen ist das Nachrüsten von Sicherheitsbeschlägen jederzeit möglich. Das Kernstück dieser Beschläge sind die sogenannten Pilzkopfzapfen, die in einbruchhemmenden Fenstern verwendet werden.

Pilzkopfzapfen in stählernen Schließtaschen

Während herkömmliche Schließrollen in eine einfache Nute gleiten, greifen die Pilzkopfzapfen mit integrierten Rollenbolzen in eine stählerne Schließtasche. Dieses System widersteht Zugkräften von mehr als einer Tonne und stoppt zumindest Gelegenheitstäter. Wer jedoch ganz sichergehen will, hat die Möglichkeit, sich einbruchhemmende Fenster einbauen zu lassen, die einer genau definierten Prüfnorm unterliegen.

Einbruchhemmende Fenster nach DIN1627

Diese Norm teilt Fenster in sechs Widerstandsklassen ein. Diese unterscheiden nach der Zeit, die ein Fenster einem Einbruchsversuch unter genau definierten Kriterien widersteht. Bei  Abschluss oder Inanspruchnahme der Hausratversicherung sind das Vorhandensein einbruchhemmender Fenster auch ein entscheidender Faktor bei der Bemessung der Prämienhöhe und der Höhe des Schadenersatzes im Versicherungsfalle.

Grundausstattung eines einbruchhemmenden Fensters nach DIN

  • Einbruchhemmende Fenster aus Kunststoff weisen einen zusätzlichen Metallkern im Profilinnern auf.
  • mindestens eine Scheibe der Isolierverglasung besteht aus zwei miteinander verbundenen Einzelscheiben. Diese werden mit Polycarbonatfolie miteinander verschweißt.
  • Je nach Sicherheitsklasse werden stählerne Pilzkopfzapfenverriegelungen in die Fensterpfalz eingebaut. Herkömmliche Fenster weisen oft nur Schliesszapfen aus Druckguss auf.
  • Ein abschließbarer Griff sorgt dafür, dass das Fenster auch bei durchdrungener Scheibe nicht so leicht von außen geöffnet werden kann.

Prüfung im Labor

Geprüft werden die jeweiligen Systeme im Labor. Die DIN 1627 für einbruchhemmende Fenster differenziert zwischen eingesetztem Werkzeug und Tätertyp. Das Fenster wird als Gesamtkonstruktion geprüft, da es keinen Sinn macht, die Verglasung oder den Beschlag einzeln zu betrachten. Die Gesamtkonstruktion ist entscheidend.

Sechs Sicherheitsklassen für einbruchhemmende Fenster
Unterschieden wird in 6 Widerstandsklassen, und zwar RC1 - RC6. RC steht für "resistance class", also die englische Übersetzung für Widerstandsklasse.

RC1
RC1 widersteht Gelegenheitstätern, die rein körperliche Gewalt anwenden und beim Einbruch keine Werkzeuge benutzen.


RC2
Ein Gelegenheitstäter versucht, mit einfachen Werkzeugen einzudringen. Beisielsweise mit einem Schraubenzieher.

RC3
Bei dieser Klasse geht es schon etwas heftiger zur Sache. Der Einbrecher benutzt einen Kuhfuß und weitere Werkzeuge.

RC4
Ein erfahrener Einbrecher benutzt Einbruchswerkzeuge wie Schlagaxt, Akkubohrer oder Hammer und Meißel. Ab dieser Stufe werden vornehmlich Einbrüche verübt, bei denen es viel zu erbeuten gibt.

RC5
Zusätzlich kommen Bohrmaschine, Trennschleifer oder Stichsäge zum Einsatz.

RC6
Einsatz von sehr leistungsfähigen Elektrowerkzeugen. Mit diesen werden oft Einbrüche in "hochkarätige" Objekte verübt.

Standard für private Hausbesitzer

Privatleuten wird empfohlen, sich beim mit einbruchhemmenden Fenstern mindestens der Widerstandsklasse 2 auszurüsten. Die Klassen RC4 - RC6 erhöhen zwar die Sicherheit noch einmal, erzeugen aber auch zusätzliche und in vielen Fällen unnötige Kosten. Denn bei den RC-Klassen 4 - 6 werden bereits lärmerzeugende Werkzeuge eingesetzt und so etwas ist bei einem Einbruch in ein Privathaus eher selten der Fall. Ausser, es steht allein und der Besitzer hat keine unmittelbaren Nachbarn.

Zu beachten ist auch, dass Rettungsdiensten das Einsteigen durch einbruchhemmende Fenster ebenso erschwert wird wie Einbrechern. Beispielsweise Feuerwehrleuten.

 

Bild von Riegelschaltkontakt
Riegelschaltkontakt - auch für nachträglichen Einbau.
Dieser geht relativ einfach vonstatten.
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Riegelschaltkontakt 

Es handelt sich um ein kleines elektronisches Bauteil, das in der Fensterpfalz angebracht wird. Der Magnetkontakt meldet der Alarmanlage, ob ein Fenster oder eine Tür verschlossen ist. Ist eines der Fenster nicht verriegelt, lässt sich die Alarmanlage nicht scharf schalten. Mit dieser Funktion kann gewährleistet werden, dass wirklich alle Fenster beim Verlassen des Hauses geschlossen sind und nicht etwa nur gekippt. Solch einen Kontakt für den nachträglichen Einbau kann man bereits für weniger als zehn Euro kaufen.


Nachrüsten von Riegelschaltkontakten

Riegelschaltkontakte können auch problemlos nachgerüstet werden.  Die meiste Arbeit dabei ist das Verlegen der Kabel vom Blendrahmen bis zur Anschlussstelle Wer sich diese Arbeit nicht machen möchte, kann auf einen Riegelschaltkontakt mit Funksensor ausweichen, der auch mit einer Alarmanlage gekoppelt werden kann.
 

Fenstergitter

Fenstergitter werden in allen erdenklichen Formen angeboten. Das Fenstergitter wird in der Laibung montiert oder an der Außenwand angebracht. Fenstergitter sind aber nicht jedermanns Sache, da sie optisch stark ins Auge fallen. Für Hauseigentümer, die sich an der auffallenden Optik stören, werden mittlerweile Fenstergitter angeboten, die von innen montiert werden und bei Bedarf heruntergeklappt oder zur Seite geschoben werden können. So bleibt die Fensteröffnung bei Bedarf frei.



 Fenstergitter

Fenstergitter als Hausschmuck

Fenstergitter können auch als Zierlelemente genutzt werden. Beispielsweise mit dem Verbauen von schmiedeeisernen Ornamentstäben oder dem Verwenden von interessanten Mustern. Das Fenstergitter sollte aber zum Stil des Hauses passen.

 

Welche Sicherungsmaßnahme eher sinnlos ist 

Fast sinnlos wäre es, anstatt einbruchhemmende Fenster lediglich einbruchhemmendes Glas einzubauen, die Beschläge aber nicht nachzurüsten. Denn Einbrecher gehen beim Fensteröffnen ungern über das Glas, da dessen Zerstörung die erhebliche Gefahr einer Lärmentwicklung und damit einer Entdeckung in sich birgt. Wer beim Fensterglas den goldenen Mittelweg gehen will, kann sich Scheiben aus VSG einbauen lassen. VSG ist die Abkürzung für "Verbundsicherheitsglas". Das Glas  bestehen aus zwei mit einer Folie verbundenen Einzelscheiben. Der Klebeverbund erschwert ein Splittern und schnelles Zerstören der Gesamtscheibe. Einbruch- und durchbruchhemendes Glas macht dagegen bei Türen etwas mehr Sinn.

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Samstag, 11. Juni 2016

Brüssel entwaffnet die eigenen Bürger nun komplett

Bürger der EU zukünftig wehr- und rechtlos?

Brüssel lässt sich bekanntlich immer etwas einfallen, um seine Bürger gnadenlos einzuschränken. Es wird Zeit, massiv zu protestieren. Eine EU-Kommission hat beschlossen, neben halbautomatischen und scharfen Waffen künftig auch Gaspistolen und Spielzeugwaffen genehmigungspflichtig zu machen oder zumindest meldepflichtig.

Zu hören war eine entsprechende Kurzmeldung bereits in der letzten Woche im Radio. Ganz kurz und ganz nebenbei natürlich. Wie immer. Doch was genau ist geplant und wie wirkt es sich aus? Und wird dadurch wirklich der Terror bekämpft?